Jüngstes Team des Wettbewerbs belegt Platz 8 beim Bundesfinale in der Hauptstadt:
Mit dem 8. Platz kehrten die Basketball-Schülerinnen der Theo-Koch-Schule Grünberg vom Bundesfinale des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ aus Berlin zurück. Für das mit Abstand jüngste Team in der Wettkampfklasse III stellt das Erreichen der Finalrunde einen tollen Erfolg dar. Die Tage in Berlin waren für die neun Mädchen und ihren Lehrer Klaus Steuger ein großartiges Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mit einem klaren 54:31-Sieg gegen das Team aus Brandenburg starteten die Landessiegerinnen aus Hessen am frühen Mittwochmorgen in den Wettbewerb. Bereits nach 4 Spielminuten war beim 14:0 eine Vorentscheidung zugunsten der Grünbergerinnen gefallen, alle Spielerinnen kamen gleichmäßig zum Einsatz und sorgten für einen optimalen Start in das Turnier.
Im zweiten Vorrundenspiel gegen den späteren Bundessieger aus Bad Honnef hatten die Grünbergerinnen allerdings keine Chance. Zwar konnten sie gegen die erfahrenen und körperlich deutlich überlegenen Westfalinnen eine Halbzeit lang mithalten, mussten sich aber letztlich deutlich mit 14:48 geschlagen geben.
Das dritte Vorrundenmatch gegen Bremerhaven entschieden die Hessinnen wieder eindeutig für sich und sicherten sich durch das 51:14 den 2. Tabellenplatz in ihrer Vorrundengruppe C, der den Einzug in die Finalrunde und mindestens Platz 8 bedeutete. In der am Donnerstag folgenden Zwischenrunde trafen die TKS-Mädchen auf die sehr starken Teams aus Berlin und Scheeßel/Niedersachsen. Gegen beide Landessieger war die junge Truppe aus Grünberg ohne Siegchance und musste sich jeweils deutlich mit 13:44 und 20:53 geschlagen geben.
Somit blieb im Platzierungsspiel um Platz 7 gegen den Landessieger aus Trier die Hoffnung auf den dritten Sieg des Turniers. Trier, ebenfalls mit einigen jüngeren Spielerinnen besetzt, lieferte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit Grünberg, ehe sich die Pfälzerinnen bis zur Pause vorentscheidend auf 23:10 absetzen konnten. Die TKS-Schülerinnen hielten im zweiten Durchgang noch einmal dagegen und gewannen diesen mit 15:12. Schließlich endete die Partie mit 35:25 für Trier. „Im letzten Spiel hätten wir gegen einen gleichstarken Gegner auch gewinnen können, es hat aber einfach nicht gereicht. Trotzdem sind wir mit dem 8. Platz zufrieden, es ist immer eine gute Erfahrung für alle, gegen so starke Gegner zu spielen“, sagte Steuger nach dem Final-Turnier.
Letztlich überwog bei allen Schülerinnen die Freude über die Teilnahme an diesem großartigen Sportevent. Die verbleibende Freizeit nutzten die TKSlerinnen für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Neben einer Besichtigung des Mauermuseums am Dienstag, zählte die Show der „Blue Man Group“ am Mittwoch zu den Highlights. Am Donnerstag waren die Grünberger zu Gast bei der Hessischen Landesvertretung. Der Freitag stand zunächst noch einmal im Zeichen des Basketballs, am Vormittag waren die Hessen Zuschauer bei den vier Finalspielen in der Charlottenburger Sporthalle. Nach einer Shoppingtour auf dem Kurfürstendamm ging es am Abend zur Max-Schmeling-Halle, wo das Bundesfinale mit einer großen Abschlussveranstaltung endete.
Bei ihrer Ankunft am Grünberger Bahnhof wurde die hessische Delegation von Eltern, Freunden, Bürgermeister Frank Ide sowie dem stellvertretenden Schulleiter Volker Wolf empfangen. Anschließend ging es weiter zu einer kleinen Feier auf dem Grünberger Markplatz.
Für die Theo-Koch-Schule Grünberg spielten in Berlin Mareile Bück (29 Punkte), Daniela Lauer (44), Sandra Schepp (14), Katrin Trüller (28), Verena Schneider (27), Leonie Jung (6), Johanna Decher (6), Leah Münch (11) und Sina Schäfer (14).
Bei ihrer Ankunft am Grünberger Bahnhof wurde die Schulmannschaft von Eltern, Freunden, Bürgermeister Frank Ide und dem stellvertretenden Schulleiter der Theo-Koch-Schule, Volker Wolf, empfangen.
Klaus Steuger