TSV Grünberg II - TV 1860 Lich III 79:83 (37:44): "Schade für uns, denn gegen sieben Licher war sicher eine Überraschung möglich, doch am Ende fehlte uns einfach die Abgeklärtheit", wusste TSV-Coach Manuel Jung, was letztendlich den Ausschlag gab. Lich fand besser ins Spiel und führte nach 180 Sekunden mit 9:2, doch danach kam der Derbygastgeber besser in seinen Rhythmus und konnten zum 11:11 ausgleichen. Die letzte Hälfte vom ersten Viertel verlief dann ausgeglichen, so dass es am nach zehn Minuten 21:21 stand. Im zweiten Spielabschnitt blieb es lange Zeit genauso, doch in den Schlussminuten vor der Pause wachten die Bierstädter auf und gingen mit einer 44:37-Führung in die Kabine. Aus der kamen die Gallusstädter wesentlich aggressiver, vor allem in der Defense. Dadurch wurden Turnovers der Gäste provoziert, die umgehend in leichte Fastbreakpunkte umgesetzt wurden. Der TSV konnte den Spieß umdrehen (63:62/30.) und das Schlussquarter musste die Entscheidung bringen. Die Gallusstädter versuchten den Druck weiter hochzuhalten, es konnten weitere Ballgewinne verbucht werden aber die Punkte wollten nicht mehr so einfach fallen. Als man glaubte, dem TV den letzten Atem geraubt zu haben, schlug dieser eiskalt zurück. Immer wieder war es Klaus Wolf, der per Dreier die Gäste zurück ins Spiel brachte. So stand es drei Minuten vor Schluss 79:79. Grünberg zeigte im Anschluss wieder Nerven, haderte mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung und konnte bis zur Sirene keinen Zähler mehr erzielen.
TSV Grünberg II: Fickar (7), Gißel (12), Herdejost (2), Hub (7), C. Junker (4), S. Junker (17), Kneissl, Schnecko, Schuhmacher, Szembek (27), Willumat.
TV 1860 Lich III: Fischer 810), Heinz (8), Lengler (14), Maruschka (5), Reitschmidt (14), Schwab (7), Wolf (25).
Gießener Anzeiger