Mit einem Sieg und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft von Kiran Vesper den diesjährigen Hessenpokal auf dem dritten Platz. Zunächst gewann das TSV-Team zwar gegen Bad Wildungen sehr deutlich mit 95:50, doch am Sonntag setzte es dann gegen Aschaffenburg mit 60:84 und gegen Heppenheim mit 57:75 zwei - vielleicht etwas unglückliche - aber doch verdiente Niederlagen.
„Wir haben am Sonntag gegen zwei gute Mannschaften lange mitgehalten, doch unserem verjüngtem Kader hat man es in den entscheidenden Situationen angemerkt, dass sie diesem Druck in engen Spielen noch nicht Stand halten können“, meinte Vesper nach dem Turnier.
In der ersten Begegnung gegen Bad Wildungen konnten sich zur Freude des Trainers alle Spielerinnen in die Scorerliste eintragen. Das war aber, neben dem deutlichen Ergebnis, auch das einzig Positive in diesem Spiel, denn Wildungen war kein schwerer Gegner für den Turnierausrichter. Anders dagegen verlief am Sonntagmorgen das Spiel gegen Aschaffenburg. Lange hielten die TSV-Mädels dagegen, doch am Ende zahlte sich die körperliche Überlegenheit der Wildcats aus. Grünberg hat versucht mit allen Mitteln gegen die Großen zu verteidigen und das gelang über weite Strecken sehr gut. Dennoch behielten die Centerspielerinnen aus Aschaffenburg die Kontrolle unter den Körben. So ging das Spiel letzten Endes etwas zu deutlich aus Sicht des TSV-Trainers mit 84:60 verloren.
Das letzte Turnierspiel gegen Heppenheim wurde dann zu einem echten Endspiel, denn der Gewinner dieses Spiels sollte gleichzeitig auch der Turniersieger werden. Die Partie bot dann auch alles, was zu einem richtigen Finale gehört. Bis zum Ende des dritten Spielabschnitts verlief die Begegnung sehr ausgeglichen (41:48), doch zu Beginn des Schlussviertels konnte sich Heppenheim dann entscheidend absetzen und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand (41:55, 32. Min.). „Hätten wir unsere vielen 1:1 Situationen besser genutzt, wäre das Spiel vielleicht auch anders ausgegangen, aber wir haben zu viele Korbleger daneben gelegt. Die Südhessinnen haben in der zweiten Halbzeit einfach besser gespielt und somit haben wir auch nicht unverdient verloren“. Landestrainer Eberhard Spissinger, der die Siegerehrung durchführte, gratulierte allen vier Teams zu den gezeigten Leistungen und bescheinigte dem Ausrichter TSV Grünberg – und dabei vor allem den Eltern – eine hervorragende Organisation.
Punkteverteilung TSV Grünberg gesamt:
Frank, L.: 7; Wahl, L.: 18; Kratz, A.: 34; Spaar, J.: 20; Jost, A.: 14; Spaar, S.: 11; Menz, A.: 44; Neudert, A.: 11; Frank, A.: 15; Merkel, J.: 27; Frank, V.: 12
Bildunterschrift:
stehend v.l.: Luisa Wahl, Amelie Jost, Aimée Menz, Jennifer Merkel, Ann-Sophie Frank, Alena Neudert, Alisa Kratz, Leonie Wenzel, Ronja Finthammer, Coach Kiran Vesper.
knieend v.l.: Jasmin Spaar, Sylvia Spaar, Vanessa Frank und Lena Frank.